OROVIA | Dentosophie 2.0 für Kinder – Entwicklung sanft begleiten
Digitalisierte myofunktionelle Therapie auf Basis der bewährten Dentosophie – weiterentwickelt für mehr Komfort und bessere Ergebnisse.
„Wenn wir Entwicklungsschritte unterstützen können, bevor sie zu echten Problemen werden, dann ist das für uns die schönste Form von Medizin.“
Woran du erkennen kannst, dass dein Kind Unterstützung braucht
Auch wenn du nachts nicht im Schlafzimmer bist – es gibt viele Hinweise:
Typische äußere Zeichen
häufig offener Mund, vor allem in Ruhe oder bei Ablenkung
trockene, rissige Lippen
schmale Gesichtsform
dunkle Augenringe
sichtbare Engstände, auch im Milchgebiss
Typische Verhaltens- und Entwicklungszeichen
schnelle Ermüdung
Konzentrationsprobleme
Unruhe
Knirschen oder Pressen
häufige Infekte, Polypen, vergrößerte Mandeln
Zahnmedizinische Hinweise
abgenutzte Zähne (sogenannte Abrasionen)
auffällige Gaumenform
Mundtrockenheit
veränderter Zungenraum
Nicht jedes Zeichen bedeutet ein Problem. Aber mehrere zusammen sind ein guter Grund, genauer hinzuschauen – am besten mit OROVIA, Dentosophie 2.0.
Mundatmung bei Kindern
Trockene und rissige Lippen
Sichtbare Engstände
Abgenutzte Zähne (Abrasionen)
Hoher schmaler Gaumen (links) vs. normaler Gaumen (rechts)
Direkt erlebbar – oft schon im Screening
Nicht nur erklären. Sondern erleben.
Viele Eltern fragen völlig zurecht: „Wirkt das überhaupt?“
Genau deshalb setzen wir nicht ausschließlich auf Gespräche, sondern machen Dentosophie frühzeitig erfahrbar.
Im Rahmen eines strukturierten Screenings nutzen wir unsere moderne OROVIA-Apparatur – den Balancer. Dabei handelt es sich nicht um eine klassische Zahnspange, sondern um ein funktionelles Tool, das gezielt neuronale Wachstums- und Entwicklungsimpulse setzt.
Der große Unterschied zu herkömmlichen myofunktionellen Systemen (wie z. B. Myobrace): Der Balancer ist sehr bequem, leicht anpassbar und wird von Kindern hervorragend toleriert. Das ist entscheidend – denn nur was gern getragen wird, kann auch wirken.
Im Screening können Kinder den Balancer häufig direkt ausprobieren. Viele merken sofort: Fühlt sich das gut an? Gibt es Veränderungen in Haltung, Spannung oder Stabilität? Ergänzend führen wir einfache Tests zur Körperhaltung und Muskelspannung durch. Wenn Atmung, Zungenlage oder Kaubelastung eine Rolle spielen, zeigen sich oft schon hier erste Unterschiede.
Wichtig: Das ist kein „Zaubertrick“, sondern ein wertvoller Hinweis, ob der Weg der Dentosophie für dein Kind sinnvoll ist – bevor ihr euch für eine Behandlung entscheidet. Übrigens: Der Einstieg in unser OROVIA-Programm ist dank digitaler Unterstützung und transparenter kleiner Raten so unkompliziert wie nie zuvor.
Balancer ausprobieren und direkt erleben
Statt nur darüber zu sprechen, machen wir Dentosophie erfahrbar.
Dein Kind lernt den Balancer im Screening kennen und kann selbst spüren, ob sich etwas verändert. Das hilft dir, eine gut informierte Entscheidung zu treffen – ganz ohne Druck.
Warum Dentosophie bei Kindern so viel Sinn macht
Wachstum ist eine einmalige Chance. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ihr Körper befindet sich im Aufbau – funktionell, muskulär, knöchern und neurologisch.
Dentosophie (OROVIA) setzt genau dort an, wo Entwicklung gesteuert wird:
Ursachenbehandlung: Wir behandeln nicht nur das Symptom „schiefe Zähne“, sondern korrigieren die zugrunde liegenden Fehlentwicklungen im Ober- und Unterkiefer.
Wachstumsimpulse: Durch OROVIA (Dentosophie 2.0) setzen wir gezielte neuronale Impulse, die das natürliche Kieferwachstum fördern und die Entwicklung sanft lenken.
Retrainieren: Wir trainieren wichtige Basisfunktionen wie Schlucken, Atmen und Kauen neu – für ein stabiles, gesundes Gleichgewicht.
Digital & Bewährt: Die Basis ist die Dentosophie, die Ausführung wird mit OROVIA digitaler und komfortabler (Termine sind auch digital möglich).
Nicht mit Druck. Nicht mit Zwang. Sondern mit gezielten, sanften Impulsen.
Entwicklung begleiten – nicht reparieren.
Beispiele für funktionelle Veränderungen in der Entwicklung
Intakte Nasenatmung, weniger Erkältungen
Funktionierender Lippenschluss, ohne Mühe
Unterkieferwachstum ohne Zahnspange
Unterkiefer hat sich positiv entwickelt, der schiefe Zahn ist ohne Spange in die Zahnreihe gewandert, weil er Platz bekommen hat
Warum mein Kind Atmen, Schlucken oder Kauen scheinbar „verlernt“
Und warum das keine Fehlentwicklung ist.
Dein Kind verlernt nichts.
Sein Körper passt sich an – damit es funktioniert.
Atmen, Schlucken und Kauen sind angeborene Grundprogramme im Gehirn. Sie gehen nicht verloren, sondern passen sich an die Bedingungen an, unter denen ein Kind aufwächst.
Wenn die idealen Voraussetzungen fehlen, entscheidet sich das Nervensystem nicht für Perfektion, sondern für Funktion. Das reicht dem Körper erst einmal. Für Entwicklung, Haltung und Balance ist es aber auf Dauer oft nicht optimal.
Äußere Umstände
Stillen war verkürzt oder nicht möglich. Schnuller, Flasche, weiche Kost, wenig Kauanreize. Häufige Infekte, Mundatmung, Allergien. Stress, Haltung, moderne Lebensgewohnheiten.
Anpassung statt Fehler
Das Nervensystem wählt immer den Weg, der gerade möglich ist. Nicht perfekt – aber funktional. Hauptsache: Atmen, Essen, Überleben.
Kompensation
Wenn ein Weg blockiert ist, sucht der Körper einen anderen. Zum Beispiel über den Mund statt über die Nase. Oder über Spannung statt über Balance.
Kein Defizit
Dein Kind ist nicht „falsch entwickelt“. Es ist intelligent angepasst. Der Körper tut genau das, was nötig ist, damit es weitergeht.
Die gute Nachricht: Alles ist korrigierbar.
Was sich angepasst hat, kann sich auch wieder neu organisieren.
Das Gehirn bleibt lernfähig – besonders im Wachstum.
Wiedererlernen statt Korrigieren
Wir trainieren keine Zähne. Wir trainieren Funktionen.
Neurale Impulse setzen
Gezielte Reize helfen dem Gehirn, alte Programme wieder zu aktivieren.
Der Balancer als Trainingshilfe
Er entlastet, ordnet und gibt dem Nervensystem klare Rückmeldung.
Auf der Wachstumswelle mitsurfen
Wachstum ist keine Gefahr – es ist eine Chance. Wenn die Richtung stimmt, kann Entwicklung sich neu ausrichten.
Unser Ziel ist eine gesunde, belastbare Entwicklung im Rhythmus Ihres Kindes. Und wenn wir damit dazu beitragen können, spätere Verläufe zu mildern oder einzelne Behandlungen überflüssig zu machen, dann ist das der größte Gewinn dieser frühen Begleitung.
Ein einmaliger Termin, der oft mehr Klarheit bringt als viele Einzelbehandlungen. Preis: 334 €.
OROVIA-Trainingskonzept – Struktur für zuhause
OROVIA als Dentosophie 2.0 endet nicht in der Praxis. Die funktionelle Entwicklung wird im Alltag weitergeführt – klar strukturiert, kindgerecht und motivierend.
Ein zentraler Bestandteil ist das OROVIA-Logbuch mit Stickerheft.Kinder dokumentieren ihre Übungszeiten selbstständig und machen ihre Fortschritte sichtbar. So entsteht Verbindlichkeit – ohne Druck, aber mit Motivation.
Das tägliche OROVIA-Ritual:
ca. 5 Minuten gezielte Übung
etwa 1 Stunde aktives Tragen des Balancers
begleitend dazu die speziell entwickelte OROVIA-Playlist für Kinder (auch als Downloads verfügbar)
zusätzlich nächtliches Tragen zur Stabilisierung
Die Playlist ist bewusst auf eine Stunde abgestimmt – sie strukturiert die tägliche Tragezeit und macht sie zu einem festen Ritual. Ob beim Lesen, Malen, Spazierengehen oder Entspannen: Die Musik hilft, Regelmäßigkeit selbstverständlich werden zu lassen.
Parallel werden dabei Schlucken, Nasenatmung und muskuläre Balance sanft neu organisiert.
Wie funktioniert OROVIA bzw. Dentosophie?
Durch Re-Education:
Ist im System die Balance verschoben und erkennen wir Symptome, dann trainieren wir mit dem Balancer 3 Säulen: Atmung, Zunge, Kauen
Atmung über die Nase statt über den Mund
Zunge & Schluckmuster: der „Wachstums-Impulsgeber“
Ausgewogene Kaubelastung
Diese Funktionen beeinflussen die Kiefer- und Gesichtsentwicklung, Atemwege, Schlafqualität und muskuläre Balance.
Der Balancer ist ein sehr bequemes Trainings-Tool, das sehr gut akzeptiert wird. Besonders effektiv ist die neurologische Verankerung während der Re-Education.
Nicht invasiv. Nicht mechanisch. Sondern unterstützend.
Warum Mundatmung und Schnarchen Warnsignale sind
Mundatmung im Schlaf kann:
den Airway (Atemweg) verengen
zu Schnarchen führen
die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen
den Schlaf fragmentieren
Viele Eltern bekommen das nachts gar nicht mit.
Warum Schlaf so entscheidend ist für dein Kind
Schlaf ist kein „Nice-to-have“ – Schlaf ist Entwicklung. Im Schlaf passieren bei Kindern unter anderem:
Gehirnreifung
Gedächtnisbildung
Hormonregulation (Wachstum)
emotionale Verarbeitung
Immunsystem-Regeneration
Gestörter Schlaf kann sich äußern durch:
Konzentrationsprobleme
Reizbarkeit
Müdigkeit trotz ausreichender Schlafzeit
Entwicklungsverzögerungen
Warum Mundatmung außerdem problematisch ist
Mundatmung führt häufig zu:
trockene Schleimhäute
vermindertem Speichelfluss
Abfall des pH-Werts im Mund (der Speichel wird sauer)
Das erhöht das Karies-Risiko deutlich.
Zusätzlich:
veränderte Zungenlage
schmaler werdender Oberkiefer
Engstände
erhöhte Infektanfälligkeit (Kind ist bspw. ständig erkältet)
wiederkehrende Polypen nach HNO-Operationen (Rezidive)
Kauen und Ernährung – ein unterschätzter Faktor
Unsere heutige Ernährung ist:
weich
hochverarbeitet
kauarm
Das Problem:
Kaumuskulatur wird nicht ausreichend stimuliert
Wachstumsreize fehlen
Kieferentwicklung bleibt hinter den genetischen Möglichkeiten zurück
Funktion braucht Reiz.
Dentosophie setzt genau hier an – funktionell, nicht dogmatisch.
Was Dentosophie nicht ist
keine Garantie, dass Zahnspangen „nie nötig“ werden
kein Versprechen, dass HNO-Operationen komplett umgangen werden können
keine klassische Kieferorthopädie
Was sie ist:
Ein früher, sanfter Impuls, um Entwicklung positiv zu lenken, bevor größere Eingriffe nötig werden.
Nachhaltigkeit – warum Veränderungen stabil bleiben
Veränderungen entstehen nicht durch mechanisches Verschieben, sondern durch aktive Funktion im Wachstum.
Wenn Kinder:
wieder über die Nase atmen
die Zunge korrekt lagern und schlucken
ausgewogen kauen
dann passt sich der Körper an. Knochenwachstum folgt Funktion.
Was der Körper im Wachstum selbst aufbaut, ist in der Regel stabil – und nicht rückläufig. Das ist keine Garantie. Aber eine entwicklungsbiologische Realität.
EMPATHIE. ERFAHRUNG. ERFOLG.
About me – warum ich Dentosophie für Kinder anbiete
Ich bin Zahnärztin. Und ich bin Mutter. Wenn man medizinisch versteht, was Atmung, Schlaf und Funktion für die Entwicklung bedeuten, bewertet man Dinge anders.
Man sieht Mundatmung. Man sieht Polypen. Man sieht Engstände. Man sieht Übermüdung. Und wenn man dann weiß, dass es eine sanfte, nicht-invasive Möglichkeit gibt, Entwicklung positiv zu beeinflussen – dann will man zumindest die Chance darauf anbieten.
Für mich persönlich fühlt es sich emotional fast so an, als würde man etwas Wichtiges auslassen, wenn man diese Möglichkeit kennt – und nicht darüber spricht. Nicht aus Pflicht. Sondern aus Verantwortung.
„Wenn wir Entwicklungsschritte unterstützen können, bevor sie zu echten Problemen werden, dann ist das für uns die schönste Form von Medizin.“
– Dr. med. dent. Bianca Römer
Für welches Alter ist OROVIA geeignet?
Kleinkinder
Kindergarten- und Grundschulalter
Jugendliche im Wachstum
Immer nach individueller Prüfung. Nicht jedes Kind braucht Dentosophie – aber jedes Kind darf geprüft werden.
Ablauf der OROVIA bzw. Dentosophie-Behandlung bei Kindern
Dauer: Unsere Begleitung geht über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr.
SCHRITT 1
Strukturiertes Screening zum Erleben: Einfach testen und erfahren, ob Dentosophie hilft – oder nicht.
SCHRITT 2
Sanfte funktionelle Begleitung: mit hoher Akzeptanz und klaren Protokollen
SCHRITT 3
Regelmäßige Zahnreinigung und Untersuchungen: Entwicklung beobachten, gegebenenfalls lenken und Prophylaxe für gesunde Zähne
Kosten und Transparenz
Die OROVIA bzw. Dentosophie-Behandlung ist eine private Leistung – eine Investition in langfristige Gesundheit statt kurzfristige Symptombekämpfung.
ab ca. 2.800 €
abhängig vom individuellen Bedarf
gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht
private Zusatz-/Versicherungen: Einzelfall- / Kulanzentscheidung
Inklusive:
OROVIA Balancer (individuell angepasst)
Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen
OROVIA-Begleitpaket (Logbuch bzw. Stickerheft extra für Kinder konzipiert, Playlist etc.)
Digitale Betreuungsoptionen
Teilzahlungen sind easy möglich, bereits ganz bequem ab nur 99 € monatlich. Wir sprechen offen über Eigenanteile – weil Vertrauen die Basis ist.
Abgrenzung zur Kieferorthopädie
Zahnspangen und klassische KFO: beim Kieferorthopäden
Dentosophie: funktionelle Entwicklungsbegleitung
Beides kann sich ergänzen – muss es aber nicht.
Unser Ziel ist immer: so wenig invasiv wie möglich, so früh wie sinnvoll.
Abgrenzung zur HNO (Hals-Nasen-Ohren)
Operationen von Polypen oder Mandeln: beim HNO-Arzt und oft dringend notwendig
Dentosophie: Begleitung der Funktion (Atmung, Zunge, Kauen) als mögliche Unterstützung im Gesamtkonzept
Wichtig: Dentosophie kann HNO-Eingriffe nicht „ersetzen“. Aber: Wenn die Ursache (zum Beispiel Mundatmung / verengter Atemweg / ungünstige Funktion) unverändert bleibt, können Rezidive begünstigt werden.
Unser Ziel ist immer: so wenig invasiv wie möglich, so früh wie sinnvoll.
Notwendige Schritte vor der Erstberatung
Beachte bitte: Damit wir dein Kind sinnvoll beurteilen können, benötigen wir vor dem Termin folgende Unterlagen vollständig ausgefüllt:
Anamnesebogen OROVIA (Dentosophie) für Kinder & Jugendliche
Einwilligungserklärung Abrechnungsgesellschaft BFS
allgemeiner Gesundheitsbogen mit Datenschutzerklärung
Honorarvereinbarung: Erstberatung / Screening – 334 €*
Warum wir das so handhaben
Die Erstberatung ist keine kurze „Sichtung“, sondern eine medizinische Einschätzung. Wir investieren Zeit, Analyse und Erfahrung. Das erfordert Vorbereitung, Struktur und Verbindlichkeit.
So stellen wir sicher, dass:
Eltern wissen, worauf sie sich einlassen
Entscheidungen fundiert getroffen werden
Erwartungen realistisch bleiben
* Wird bei Beginn der Behandlung mit der Gesamtbehandlung verrechnet.
OROVIA | Dentosophie ist unser Behandlungsfokus bei Kindern
Wichtig zu wissen: Unsere Praxis ist keine klassische Kinder- oder Familienpraxis.
Wir führen keine Füllungstherapien, Extraktionen, Kinderkronen oder kieferorthopädischen Behandlungen durch, sondern überweisen an Kinderzahnärzte und Kieferorthopäden.
Kinder behandeln wir sehr gerne und ausschließlich im Rahmen der OROVIA-Behandlung – einer digital weiterentwickelten Form der Dentosophie, die auf myofunktioneller Therapie basiert: Retrainieren von Schlucken, Atmen und Kauen für natürliches Kieferwachstum und stabile Ergebnisse. Dazu gehört auch die professionelle Zahnreinigung mit Vorsorgemaßnahmen.
Weil genau hier unser Fokus, unsere Erfahrung und unsere Überzeugung liegen.
Häufige Fragen zur Dentosophie (bei Kindern)
Warum verlernt mein Kind Atmen, Schlucken oder Kauen überhaupt?
Kurzantwort für Eltern: Dein Kind verlernt nichts. Sein Körper passt sich an die Bedingungen an, unter denen er funktionieren muss.
Atmen, Schlucken und Kauen sind angeborene Programme. Wenn ideale Voraussetzungen fehlen, wählt das Nervensystem nicht Perfektion, sondern den Weg, der gerade möglich ist – zum Beispiel Mundatmung statt Nasenatmung oder Spannung statt Balance.
Das ist keine Fehlentwicklung, sondern eine intelligente Anpassung.
Die gute Nachricht: Was sich angepasst hat, kann sich – besonders im Wachstum – auch wieder neu organisieren.
Ist Dentosophie eine Zahnspangen-Behandlung?
Nein. Dentosophie ist keine klassische kieferorthopädische Therapie und ersetzt keine medizinisch notwendige Zahnspange. Der Fokus liegt auf Atmung, Zungenfunktion, Schlucken und Kauen. Zahnspangen erfolgen – falls notwendig – beim Kieferorthopäden.
Kann OROVIA | Dentosophie eine Zahnspange verhindern?
Das kann, muss aber nicht. Dentosophie ist kein Garant. Sie kann Entwicklung frühzeitig positiv lenken und die Ausgangssituation verbessern. Der Balancer arbeitet auf neuronaler Ebene: d.h. es geht, um die Re-Edukation von Atmen, Schlucken und Kauen. Zahnbewegungen sind hier positive Nebenwirkungen. Eine Garantie gibt es nicht – aber eine echte Chance.
Können unerwünschte Zahnbewegungen, wie z.B. eine Intrusion, also „Eindrücken“, der Zähne passieren?
Nein. Zahnbewegungen sind positive Nebenwirkungen und wenn mehr Platz im Kiefer entsteht, wirkt sich das häufig sehr positiv auf die bereits bestehenden Engstände aus. Mechanisch kann der Balancer keine unerwünschte Zahnbewegung erzeugen – die Elastizität des Materials reicht schlicht nicht aus. Außerdem ist das Trainingsprotokoll zeitlich anderes definiert, als z.B. eine kieferorthopädische Behandlung. Es gibt keinen kontinuierlichen Druck. Nur eines ist wichtig: Die Therapie gehört in geschulte Hände, damit Einsatz und Auswahl der Tools wirklich korrekt sind.
Aus welchem Material ist der Balancer, begünstigt er Allergien?
Aus Polypropylen. Das ist in der Umweltzahnmedizin der Spitzenreiter der gut verträglichen Materialien: Das Materialzertifikat findest du zum Download. Der Hersteller hat inzwischen auch farblich neutrale Geräte entwickelt, um den Farbstoff, als letzte Allergieoption, herauszunehmen.
Mein Kind hat Asthma – ist der Balancer und Dentosophie überhaupt erlaubt?
Ja, absolut. Gerade bei Asthma ist die Nasenatmung ganz besonders wichtig. Und mit der Dentosophie trainieren wir die korrekte Nasenatmung.
Ab welchem Alter ist Dentosophie sinnvoll?
Das hängt vom Entwicklungsstand ab. Optimal ist häufig das Kindergarten- und Grundschulalter. Entscheidend sind Funktion, Atmung und Wachstumspotenzial. Übrigens ist Dentosophie auch im Erwachsenenalter sehr erfolgreich vor allem bei Symptomen wie Schnarchen, Verspannungen, CMD und Zahnverschleiß.
Wie schnell sieht man Veränderungen?
Häufig sind erste Verbesserungen nach 4 bis 8 Wochen (nicht immer) zu erkennen. Wachstum ist individuell und grundsätzlich gilt: je jünger, desto schneller. Die Therapie erstreckt sich allerdings über längere Zeiträume, in der Regel bis zu einem Jahr.
Bleiben die Veränderungen dauerhaft?
Dentosophie arbeitet über aktive Funktion im Wachstum: Knochenentwicklung folgt Funktion. Veränderungen, die der Körper im Wachstum selbst aufbaut, sind in der Regel stabil. Das ist kein Versprechen, sondern ein biologischer Zusammenhang.
Tut Dentosophie weh?
Nein. Dentosophie ist nicht invasiv und arbeitet ohne Druck oder Zwang. Wir benötigen auch keine Abdrücke, sondern machen im Bedarfsfall einen digitalen Scan. Ziel: Tragen statt ertragen.
Was passiert, wenn mein Kind nicht mitmacht?
Dentosophie erfordert Motivation, realistische Erwartungen und die begleitende Unterstützung durch die Eltern. Deshalb prüfen wir vorab, ob diese Therapieform sinnvoll ist.
Um Kinder zusätzlich zu motivieren, nutzen wir ein spielerisches Belohnungssystem: Die Übungen werden in einem kindgerecht gestalteten Tagebuch begleitet, in dem für erledigte Aufgaben holografische Sticker gesammelt werden. Die Maskottchen Novi und Ori führen die Kinder dabei motivierend durch den Prozess.
Behandeln Sie auch andere Zahnprobleme bei Kindern?
Nein. Wir bieten bei Kindern ausschließlich OROVIA bzw. Dentosophie sowie ab etwa zehn Jahren professionelle Zahnreinigungen mit Vorsorgebehandlungen an. Füllungen, Extraktionen, Kinderkronen und KFO erfolgen in spezialisierten Praxen.
Warum bieten Sie Dentosophie für Kinder an, obwohl Sie eine Erwachsenenpraxis sind?
Weil es um Entwicklung, Prävention und Funktion geht – und um die Überzeugung, dass frühe, sanfte Impulse manchmal mehr bewirken als spätere invasive Maßnahmen. Diese Haltung basiert auf medizinischem Wissen, Praxiserfahrung und persönlichen Erfahrungen als Mutter von drei Kindern.
Ist Mundatmung wirklich ein Problem?
Ja – Mundatmung ist mehr als ein „Tick“. Sie kann pH-Wert und Kariesrisiko beeinflussen, die Kieferentwicklung verändern und Schlaf/Sauerstoffversorgung beeinträchtigen. Nicht jedes Kind mit Mundatmung hat automatisch ein Problem – aber es ist ein wichtiger Hinweis.
Welchen Einfluss hat denn die Zunge?
Wenn die Zunge den Raum im Oberkiefer nicht richtig ausfüllt und die Zungenruhelage sowie das Schluckmuster nicht physiologisch sind, kann das langfristig beeinflussen:
die Entwicklung des Oberkiefers, die Form des Gaumens, den Platz für die Zähne, die Unterkieferposition und das Kinnprofil, die Atemwege, Haltung und muskuläre Balance.
Kurz gesagt: Die Zunge ist kein Detail. Sie ist ein zentraler „Taktgeber“ für Entwicklung.
Übernimmt die Krankenkasse oder Versicherung die Kosten?
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten nicht. Private Versicherungen entscheiden im Einzelfall.
Was kostet eine OROVIA-Behandlung?
In der Regel ab 2.800 €, inklusive Erstuntersuchung & Screening, abhängig von Dauer, Bedarf und Kontrollaufwand. Die meisten Eltern entscheiden sich für eine monatliche Teilzahlung von etwa 99 €.
Wird auch die Erstberatung privat berechnet?
Ja. Die Erstberatung und das Screening sind privatzahnärztliche Leistungen, werden nach der Gebührenordnung für Zahnärzte abgerechnet und betragen 334 €. Der Betrag ist im Gesamteigenanteil enthalten.
Kann Dentosophie Mandel- oder Polypen-Operationen komplett verhindern?
Jein – es kommt darauf an. Wenn sehr früh diagnostiziert wird, Kinder noch jung sind und funktionelle Muster (zum Beispiel Mundatmung) korrigiert werden können, kann es sein, dass sich Beschwerden und Gewebeverhältnisse günstig entwickeln. In manchen Fällen berichten Eltern von deutlicher Verbesserung.
Wichtig ist aber: Dentosophie ersetzt keine medizinisch notwendige HNO-Diagnostik oder OP.
Ein relevanter Punkt ist das Thema Rezidive: Nach HNO-Eingriffen können Polypen oder Beschwerden erneut auftreten, wenn begünstigende Faktoren bestehen bleiben. Wenn Atmung und Funktion verbessert werden, kann das im Gesamtkonzept helfen, das Risiko für Folgeprobleme zu reduzieren. Eine Garantie gibt es nicht.
Wenn du als Elternteil das Gefühl hast, dass Atmung, Schlaf oder Kieferentwicklung deines Kindes Aufmerksamkeit brauchen:
Vereinbare einen Beratungstermin für Dentosophie. Wir prüfen, erklären offen – und begleiten nur dann, wenn es sinnvoll ist.